8 Tage hat es gedauert bis wieder den alten Radtourrhythmus gefunden hatte. Lange hats gedauert, aber das Schlafdefizit, samt Unfitness und Uebergewicht hab ich ne ganze Woche durch die Gegend geschleppt. War halt nicht optimal am Tag der Abreise um 7 in der Fruehe ins Bett zu gehen, Fahrradmaessig hab ich auch einige Defizite gespuert. In Malaga is nicht so cool mit dem Rad zu fahren und ueber das gute Essen und die Auswirkungen brauch ich niemanden was zu erzaehlen
Aber vergessen und Vergangenheit, denn ich habe in einem starken Ritt mal eben 110km in den Asphalt gebrannt, dabei hatte ich noch Zeit fuer nen Schnack und nen Cafe mit nem Portugiesen, der in Deutschland arbeitet, einen Plausch mit nem Ehepaar aus Neubrandenburg (Herrrlich… Meklboerger unter sich!) und auch einen kurzen Erfahrungsaustausch mit ner andren Radreisenden, die mir entgegen kam.
Wind kommt inzwischen von schraeg von vorn und hat etwas nachgelassen. Je naeher ich aber meinem Ziel kam, desto staerker wurde er. Das coolste aber waren die letzten 10 km! Dort hatte ich das erste mal seit Tagen Rueckenwind. Ich sag euch das ist wie Fliegen
Schoen im dicksten Gang ohne wirklich treten locker auf 40 km/h.
Und dann wars erreicht. Der suedwestlichste Punkt Europas. Schnell Zelt aufgebaut, Essen gemacht und dann zum Sonnenuntergang und Zielbier auf die Felsen gepackt. Watn Tach!
Heute also einen Tag danach hab ich mir noch Sagres angeschaut. Hat irgendwie Aehnlichkeit mit Tarifa. Klein, idyllisch und viele viele Surfer. Ich wuerd gerne jetzt noch die Kueste Richtung Norden fahren… Nur nicht mit dem Rad
(Stichwort Gegenwind)
Dann pack ich gleich mal mein Zelt ein und mach mich auf dem Rueckweg Richtung Sevilla. Bin ja jetzt gut dabei
Ich sach ma ab jetzt gehts nur noch Richtung Deutschland


