Verfasst von: Sandro | 19. März 2008

der Auftakt

Die ersten 4 Tage hatten es in sich. Es war alles dabei was man sich so denken kann. Naja wir wollen mal nicht uebertreiben. Ich hatte keinen Gabel -oder Speichenbruch, hingefallen auch nicht. Also fassen wir es kurz zusammen:

Der erste Tag sollte mich lehren nicht so doll auf die Hinweise der Passanten zu hoeren. Denn so fragt man 3 Spanier nach dem Weg bekommt man 4 verschiedene Antworten. Einer will einen zurueck auf die Autobahn schicken, der weitere kennt den Weg nicht, wieder einer der zwar den Weg kennt, ihn aber nicht erklaeren koennte. Man sollte woanders nachfragen… Naja und der vierte Weg fuehrt einen direkt in einen fetten Umweg…. Durch die Berge… ;)  Den hab ich auch direkt genommen um mich dann am 2. Tag direkt zu verfahren. Verfahren hab ich mich in Wirklichkeit nicht, aber der nicht! asphaltierte Schotterweg verfuegte ueber keinerlei Beschilderung und gleichzeitig viele viele Kreuzungen.
Ich kam letztlich da raus wo ich wollte. Endlich auf dem rechten Weg. Der Aufstieg konnte beginnen und es ging auch gut los. Abends dann auf dem Zeltplatz dann das erste mal mein geliehenes Zelt aufgestellt (In der ersten Nacht hab ich noch im freien geschlafen)

Nachts kam dann eine Windboee nach der anderen angepeitscht. Und ich hab mich noch beim aufstellen gewundert: Nanu gar keine Sturmleinen?! So wurde dann schoen das Zelt in mein Gesicht gedrueckt. Ja gut. Plan B. Mit ein paar Schnueren Sturmleinen basteln. Aber zu spaet. In der Zwischenzeit hat eine fette Boee eine der Zeltstangen durchbrochen. Und ich wunderte mich noch: „Nanu. Eben war das Zelt noch hoeher.“ Ende des Liedes war, dass ich in einem halb eingefallenen Zelt und Sturm versucht! habe zu schlafen…

Also auf in den naechsten Tag und Richtung Ronda durch die Sierra de las Nieves. Dort konnte man mir zwecks neuer Zeltstangen nicht weiterhelfen. Also weiterfahren, draussen schlafen und hoffen, dass es nicht regnet. Dies sollte sich zumindest fuer die Nacht erfuellen…

Der heutige Tag war dann gepraegt von Wolken, Regen und Regenguessen. Bergrauf und Runter bis nach Arcos de la Frontera. 80 km warens heut. Hoechstwert. Morgen gehts weiter Richtung Kueste. Mal schauen ob ich den rechten WEg finde… Sprich ohne Autobahn. Sieht naemlich gar net so einfach auf der Karte aus.

bis demnaechst.
Sandro


Antworten

  1. ALTER halt durch mein lieber!!! wie ar wiss juhh!
    schön und spanend von dir zu lesen, für mich gehts gleich inne heimat, ca 15h zug fahren aber schön nachtzug ;) da kann ich dannmit bestimmt 3 knallharten schnarchern auch mal versuchen! zu schlafen!

    tritt rein!
    Fe


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